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Elche holen sich den Derbysieg

„Derbysieger, Derbysieger,hey, hey“ schallte es nach 40 sehr intensiven Minuten in der Ulmer Kuhberghalle. Am 10. Spieltag der Barmer 2. Basketball Bundesliga ProB-Süd gelang den scanplus baskets Elchingen ein 80:95 (37:45)-Derbysieg bei der OrangeAcademy.

Headcoach Igor Perovic, der auf den verletzten Lamar Mallory verzichten musste, konnte auf den Rest des Kaders bauen. So feierte neben dem wiedergenesenen Marius Flitsch auch Eric Curth nach seiner Verletzung am ersten Spieltag sein Comeback. Perovic begann mit den gewohnten vier aus Karlo Miksic, Jacob Mampuya, C.J. Oldham Jr. und Luka Kamber. Dazu rutschte Kristian Kuhn noch in die ersten Fünf rein. Die Ulmer begannen mit Marius Stoll, Zachary Ensminger, Christoph Philipps und Nat-Sidi Diallo.

Die zahlreichen mitgereisten Elche sorgten von Beginn an für eine atemberaubende Stimmung und eine Heimspielatmosphäre. Es war ein sehr zerfahrener Beginn auf beiden Seiten. Nach rund fünf Minuten stand ein 4:4 auf der Anzeigetafel. Kristian Kuhn erzielte bis dato die einzigen Zähler und sorgte für Präsenz unter dem Korb. Eric Curth erzielte schnell nach seiner Einwechslung fünf Zähler und baute die Elchinger Führung 76 Sekunden vor Ende des Viertels auf 13:21 aus. Die Ulmer packten zu dieser Zeit mit Mate Fazekas ihre Geheimwaffe aus. Der Big Man, der nach langer Verletzungspause zurückkam, erzielte in den letzten zwei Minuten des Viertel 7 Zähler und brachte die Gastgeber zum Ende des ersten Viertels mit 18:22 auf Schlagdistanz.

Der Start in das zweite Viertel hätte nicht besser laufen können. Die Elche verteidigten auf einem sehr hohen Niveau, Marius Flitsch fungierte als defensiver Anker. Außerdem steuerte er vier Zähler zum 0:13-Lauf, den Darian Cardenas mit 7 Zählern anführte, bei. In der 14. Spielminute führten die scanplus baskets mit 18:35. Allerdings ließen sich die jungen Ulmer nicht davon beeindrucken und verkürzten mit einem 9:0-Run auf 27:35 rund vier Minuten vor der Halbzeitpause. In dieser Zeit nahm sich der Ulmer Topscorer Christoph Philipps mit seinem vierten Foul aus dem Spiel. 1:35 Minuten vor der Halbzeit verkürzte Ensminger sogar auf 37:42. Allerdings folgte ein staubtrockener Cardenas-Dreier vor den Elche-Fans für die perfekte Antwort. Mit einem 37:46 ging es in die große Pause.

Erneut gelang den Elchen im dritten Viertel der bessere Start in den Abschnitt. Mit einem Fekete-Dreier aus dem Dribbling erhöhten die Elche in der 24. Minute auf 39:55. Die Auszeit der Ulmer sollte fruchten. Philipps kehrte trotz vier Fouls zurück und seine Einwechslung brachte einen positiven Effekt für die Ulmer. Nach zwei verwandelten Freiwürfen von Kristofer Krause verkürzten die Ulmer in der 28. Minute zum 51:59. Im Angriff darauf gelang C.J. Oldham das Big Play. Mit einem Korbleger plus Foul hing er Philipps sein fünftes persönliches Foul an. Eric Curth traf 28 Sekunden vor Viertelende per Dreier zum 57:67. Ensminger traf kurz vor dem Buzzer einen Korbleger zum 59:67-Ende.

Denkbar schlecht begann das vierte Viertel, denn Karlo Miksic beging sein viertes persönliches Foul. Doch der kroatische Guard ließ sich überhaupt nicht davon beirren und versenkte zwei Dreier und zwang Anton Gavel beim Stande von 59:73 zur nächsten Auszeit. Als Marius Flitsch wenig später einen krachenden Dunk zum 62:75 folgen ließ, begann so langsam die Party bei den Elche-Fans. „Marius Flitsch“-Sprechchöre waren zu hören. Eric Curth traf kurz darauf einen Dreier. Als Curth wenig später nach seinem Korbleger auch noch einen Bonusfreiwurf traf, wuchs der Vorsprung fünfeinhalb Minuten vor dem Ende auf über 20 Zähler an (64:85). In den darauffolgenden Angriffen schienen die scanplus baskets Probleme gegen die Zone zu haben. Diese wurden allerdings schnell von Curth beseitigt, der einen Dreier zum 73:90-traf bei noch 3:35 Minuten auf der Uhr. Dies war zugleich die finale Entscheidung und die Ulmer erholten sich nicht mehr. Am Ende stand ein hochverdienter 80:95-Derbysieg auf der Anzeigetafel.

Entscheidend für den Sieg der Elche waren die bärenstarken Feldwurfquoten. 62,1% der Zweier und 60% der Dreier fanden den Weg in das Ziel. Die Ulmer trafen dagegen nur 26,1% aus dem Dreierbereich. Außerdem wurde das Rebounding mit 21:36 klar gewonnen. So konnten die Elche auch die 20 Turnover (11 Ulmer Turnover) kaschieren.

Mann des Abends war Eric Curth. Der Guard, der nach seinem Mittelhandbruch zurückkehrte, war wortwörtlich „on fire“, traf 8/11 aus dem Feld und 6/9 seiner Dreier und beendete die Partie mit 23 Zählern.

Unterstützung bekam er von Darian Cardenas. Der Forward war erneut effizient und versenkte 6/7 seiner Feldwurfversuche für 15 Punkte. In den letzten vier Spielen kommt der Neuzugang aus Rostock auf 17,3 Punkte und traf dabei 61,4% seiner Feldwürfe sowie 52,6% seiner Dreipunktewürfe.

Des Weiteren waren C.J. Oldham mit 13 Punkten (4/5 Feldwürfe und 5/5 Freiwürfe) sowie Kristian Kuhn mit 11 Punkten( 3/3 Treffer aus dem Feld und 5/6 Freiwürfe) eine große Hilfe zum Sieg. Stefan Fekete verteilte neben seinen 7 Zählern auch 10 Assists.

Ein Riesendank geht noch einmal an alle mitgereisten Fans, die dieses Auswärtsspiel zu einem Heimspiel machten und der Mannschaft einen zusätzlichen Push gaben. Weiter geht es am Samstag, den 7. Dezember, in der heimischen Brühlhalle (19 Uhr) gegen die TG s.Oliver Würzburg.

Kontakt

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